Master Thesis - Arbeitsgemeinschaft Rödelheimer Geschäftsleute

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Master Thesis

Master Thesis: Einzelhandelskonzept Rödelheim von Frau N. Prediger


Iinhaltliche Kurzbeschreibung der Master Thesis von Frau Nicole Prediger am Beispiel von Frankfurt-Rödelheim

Master-Thesis SS 2010


Neue Instrumente und Finanzierungsmodelle zur Stärkung des
Einzelhandels in Stadtteilzentren am Beispiel von Frankfurt - Rödelheim

(Bearbeitung: Dipl.-Geogr. Nicole Prediger)


Der Einzelhandel in Deutschland erfährt seit den letzten 30 Jahren starke Veränderungen. Suburbanisierung und die Zunahme des Mobilisierungsgrades haben zu Entwicklungen von autoorientierten Shopping-Center auf der „grünen Wiese“ und zu Fachmarktagglomerationen in Stadtrandlagen geführt. Dies geht mit einem immer weiter wachsenden Flächenverbrauch einher. Auch neue Entwicklungen wie zum Beispiel das Einkaufen im Internet wirken sich auf den innerstädtischen Einzelhandel aus. Stadtteilzentren und ihre kleinteiligen Strukturen können dieser Entwicklung nicht mehr gerecht werden und mehr und mehr auftretende Leerstände sowie Funktionsverlust sind die Folgen.

Um Stadtteilzentren für die ansässige Bevölkerung in Zukunft als Ort der Begegnung sowie als zentrale Versorgungsstätte mit Gütern des täglichen Bedarfs zu erhalten und dem Abwärtstrend entgegenzuwirken, müssen diese revitalisiert und aufgewertet werden. Insbesondere im Hinblick auf den demographischen Wandel gewinnen Stadtteilzentren für ältere Menschen mit eingeschränkter Mobilität in Zukunft mehr und mehr an Bedeutung.

Aufgrund der derzeitigen Haushaltslage der Kommunen jedoch stehen diese vor neuen Herausforderungen, insbesondere bei der Finanzierung zukünftiger Stadtentwicklungsprojekten. Neben den klassischen rechtlichen Instrumenten und diversen Stadtentwicklungsplänen gilt es, neue Steuerungsinstrumente und kostenoptimierte Lösungen und zu finden.

Dies soll am Fallbeispiel Frankfurt-Rödelheim genauer untersucht werden.

Zunächst wird der Stadtteil auf folgende Kriterien analysiert: Historische Entwicklung, Lage, Größe, Struktur, Bevölkerung, demographische Entwicklung, Verkehr, soziale und kulturelle Infrastruktur, Wirtschaft und Gewerbe, Einzelhandel sowie Umweltbelastungen. Dabei wird ein vorher definiertes Stadtteilzentrum genauer beleuchtet und ansässiger Einzelhandel, die Eigentümerstruktur, vorhandene Leerstände wie auch die städtebaulichen Gegebenheiten untersucht.

Zudem werden im Rahmen dieser Bestandsaufnahme unterschiedliche Akteure (Eigentümer, ansässige Einzelhändler, Bewohner,…) zur derzeitigen Einzelhandelssituation sowie zu Maßnahmen und Instrumenten zur Revitalisierung und Attraktivierung des Stadtteils in Rödelheim interviewt und nach Ideen zu entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten befragt. Der theoretische Teil schließt mit einer SWOT-Analyse des Stadtteils ab, in der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aufgezeigt werden.

Auf Basis dieser Analyse werden zukünftige Ziele und Handlungsempfehlungen für den Stadtteil entwickelt und insbesondere in einem integrierten Ansatz neuere Instrumente wie beispielsweise Einzelhandelsgemeinschaften, Business Improvement Districts, Stadtteilmanagement und Marketing sowie der Einsatz unterschiedlicher Fördermittel sowie mögliche Finanzierungsmodelle vorgeschlagen und diskutiert.


Diese Master-Thesis befasst sich insgesamt mit folgenden Leitfragen:
Welche Zukunftsmöglichkeiten haben Stadtteilzentren im Hinblick auf Wandel und Veränderung, genauer erläutert am praxisbezogenen Beispiel von Frankfurt-Rödelheim?

Welche Instrumente wurden bereits zur Revitalisierung von Stadtteilzentrenangewendet? Mit welchem Erfolg?

Welche neuen Instrumente können in Zukunft angewendet werden? Gewinnen diese mehr und mehr an Bedeutung (alternativ oder begleitend)?

Welche Akteursstrukturen können zum Erfolg verhelfen?

Welche Finanzierungsmodelle wären möglich und führen zu langfristigen Erfolgen?


Stuttgart, 14.04.2010 Nicole Prediger

 
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